16.04.2002 | OTZ

Über Region debattiert

Stellvertretender FDP-Vorsitzender in Berlin

Berlin/Altenburg (OTZ/ulg). Bei Gesprächen im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages brachte der stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP im Altenburger Land, Detlef Zschiegner, die Probleme des Altenburger Landes am 12. April zu Gehör.

Er verwies eindringlich auf die Notwendigkeit von übergreifender Zusammenarbeit der Ministerien zur Lösung der Probleme in Ostthüringen. Um das Ausbluten der Region durch weiter starke Abwanderung der Jugend zu verringern, sei es erforderlich, die vorhandenen und entstehenden Gewerbegebiete an bestehende Infrastrukturen anzubinden.

Eine besondere Rolle spielte in diesem Zusammenhang der Neubau der A 72. Wichtig sei die zeitgleiche Fertigstellung der Anbindung der B 7. Er verwies darauf, dass im Zentrum der mitteldeutschen Automobilregion die kurze Anbindung an die Oberzentren und die verkehrstechnische Erschließung des Flughafens Altenburg-Nobitz neue Möglichkeiten für eine positive Gesamtentwicklung im Landkreis Altenburger Land geben würde.

Detlef Zschiegner unterstrich, dass auch die Frage der Ansiedlung einer Fachhochschule oder vergleichbarer Einrichtungen ein Standortfaktor und Beitrag zur Wirtschaftsförderung sei. “Die Leistungsbereitschaft der Bevölkerung im Altenburger Land hat bundespolitische Unterstützung verdient”, unterstrich der stellvertretende FDP-Vorsitzende.