25.03.2014 | FDP-Stadtrat Detlef Zschiegner

OB wütet zum Schaden der Stadt und der Region

“Im Stadtratsbeschluss 703/13 vom 31. Januar 2013, auf den sich OB Michael Wolf bei seinen Attacken gegen die Umlandgemeinden beruft, wird der OB lediglich aufgefordert, eine Zielanpassung der Bebauungspläne für die Gewerbegebiete Lödla, Nobitz und Windischleuba bei der Landesplanungsbehörde zu erreichen. In dem Beschluss steht nichts davon, dass er wie von Sinnen wild um sich schlagen und unnötige Anwalts- und Gerichtskosten produzieren soll, welche die Stadt sich auch finanziell nicht leisten kann”, erklärt der liberale Stadtrat Detlef Zschiegner gegenüber der Presse. Ein gedeihliches Miteinander von Stadt und Umland wird aus seiner Sicht durch die Willkür des Altenburger Oberbürgermeisters immer schwieriger, wenn nicht unmöglich gemacht.

FDP-Stadtrat Zschiegner fordert daher einen dringenden Stadtratsbeschluss, welcher das aus Sicht der Liberalen unsinnige Handeln des Oberbürgermeisters sofort stoppt. “Wir müssen erreichen, dass die Stadt und die Umlandgemeinden gemeinsam versuchen, Probleme zu lösen!” Eine Nutzungsuntersagung für den Verkauf von innenstadtrelevanten Sortimenten hält der bekannte Altenburger Einzelhändler für nutzlos und lächerlich, da sie der Altenburger Innenstadt weder mehr Kunden noch mehr Umsatz bringt. “Wer mit diesem, auf der sogenannten 'Grünen Wiese' angebotenen Warensortiment und -niveau zufrieden ist, kann es jederzeit in diversen anderen Märkten finden und kaufen. Für die Händler in der Innenstadt ist es völlig gleichgültig, ob diese Artikel in Nobitz, oder wie von Wolf gewollt, im Gewerbegebiet Nord-Ost auf einer 'Grünen Wiese' die zur Stadt Altenburg gehört, angeboten werden.”

Der Liberale fordert OB Wolf deshalb auf, seine Energie lieber in Aktivitäten zu stecken, die darauf abzielen, in den städtischen Gewerbegebieten produzierendes Gewerbe anzusiedeln. Dass der Stadtrat erneut nicht über die Vorgänge informiert wurde, “ist mittlerweile leider typisch und bezeichnend für den Arbeitsstil unseres Oberbürgermeisters. Ich kann nur hoffen, dass die übereinstimmende Empörung der überwiegenden Mehrheit der Stadträte von den Umlandgemeinden auch als Signal verstanden wird, dass es nicht wir Altenburger sind, die Konfrontation mit unseren Nachbarn suchen. Gerade langfristig können wir die Stadt wie die Region nur stärken, indem wir gemeinsam an einem Strang ziehen!”