09.04.2014 | TV Altenburg

Heißer Start für Wahlkampf

Bis zum 11. April müssen die Listen der Parteien zur Kommunalwahl abgeschlossen sein. Wir geben einen kurzen Überblick über die Bewerber um die Sitze im Kreistag und im Altenburger Stadtrat.

Sehen Sie dazu unseren Beitrag unter www.wochenspiegel-abg.de

Anmerkung

Die FDP-Liste für den Kreistag Altenburger Land umfasst insgesamt 19 Bewerber (und nicht nur 14, wie in dem Beitrag irrtümlich von Mike Langer behauptet).

Kommentare

Andreas Truber | 09.04.2014 | 12:34

Hier ein wirklich informativer Betrag zur Kommunal- und Europawahl am 25.05. Für alle, die nicht genau wissen, wer und was da genau gewählt wird, ein guter Überblick über die Wahlen und wer für was antritt. Ein, zwei Dinge möchte ich aber hierzu kurz kommentiert: Was sehr gut heraus kommt, ist dass die Kommunalwahlen (Stadt- und Gemeinderat, Kreistag) sind in erster Linie als Personenwahlen anzusehen. Es ist eigentlich egal welcher Partei, Organisation oder Vereinigung jemand angehört, man hat hier mal die Möglichkeit einer Person direkt seine Stimme zu geben. Aus meiner Sicht ist der inhaltliche Gehalt einer Liste nicht an der Quantität, also wie viele Personen darauf stehen, sondern an der Qualität, wer darauf steht, zu messen! Herr Langer vermittelt hier doch etwas zu sehr den Anschein, dass die Anzahl der Personen auf solchen Listen maßgeblich für die Qualität der Liste ist. Das ist aus meiner Sicht aber ein Trugschluss. Thüringen sollte sich ehrlich Gedanken machen, warum es in anderen Bundesländern NICHT möglich ist, dass Träger von größeren Ämtern (Bürgermeister, Landrat, etc.) nicht auf Wahllisten von Kommunalwahlen erscheinen dürfen. Das dies erlaubt ist, hat so etwas von “Täuschung der Wähler” und damit einen bitteren Beigeschmack. Aber auch wenn es leider rechtens ist, so sollten sich die Betroffenen vielleicht mal mit dem Thema “Moral” beschäftigen. Also, am 25.05.2014 wählen gehen! Wer nicht wählt, darf nicht jammern

Mike Langer | 09.04.2014 | 21:19

Lieber Herr Truber, vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben natürlich Recht, dass grundsätzlich Quantität vor Qualität geht. Aber die Menge der Kandidaten auf einer Liste zeigt, wie gut sich eine lokale Partei in der Region verwurzelt hat und wieviel Bürger die bisherige Politik gut finden. Des Weiteren sammeln, aus der Erfahrung, lange Listen mehr Stimmen, was unmittelbar mit der Menge der in die Gremien einziehenden Kandidaten zu tun hat. Aber tatsächlich stehen hier die Personen im Mittelpunkt, egal, auf welcher Liste sie stehen.