02.05.2014 | OVZ

Nach FDP-Kritik Fehler korrigiert

Schmölln/Altenburg (reu). In einer Presseerklärung erhebt die FDP des Altenburger Landes schwere Vorwürfe gegen das Schmöllner Stadtratsmitglied Gundula Werner. Als Kandidatin des Neuen Forums benutze sie den Namen ihres Arbeitgebers – des Klinikums Altenburger Land, einer landkreiseigenen Gesellschaft – für private Wahlkampfzwecke zum Stadtrat der Stadt Schmölln. In einer Wahlanzeige würde von 20 veröffentlichten Kandidaten des Neuen Forums Schmölln allein bei Gundula Werner und deren Ehemann Uwe Werner die Tätigkeiten als Geschäftsführerin des Klinikums beziehungsweise Geschäftsführer der Johanniter-Unfallhilfe unter der Rubrik Beruf angegeben.

“Der Zweck ist klar: Der Name des erfolgreichen Klinikums soll für private Wahlwerbung missbraucht werden”, erklären die Liberalen. Der Kreisverband fordert Landrätin Michaele Sojka (Linke) als Vertreterin des Klinikum-Gesellschafters Landkreis Altenburger Land auf, mit Frau Werner Kontakt aufzunehmen und auf sofortige Unterlassung zu drängen.

Wie das Landratsamt auf OVZ-Anfrage mitteilt, habe sich Gundula Werner kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe selbst an die Landrätin gewandt und ein “riesiges Versehen” eingeräumt sowie den Fehler sofort korrigiert. Damit habe sich der Fall geklärt, so die Kreisbehörde.