25.06.2015 | ABG-Net

FDP setzt auf Kathrin Lorenz

Die Freien Demokraten empfehlen den Schmöllner Wählerinnen und Wählern, bei der Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag Amtsinhaberin Kathrin Lorenz zu wählen

Der Schmöllner Stadtrat und stellvertretende FDP–Kreisvorsitzende Steffen Plaul nennt dafür verschiedene Gründe. “Wenn man die zurückliegenden sechs Jahre Revue passieren lässt, muss man ganz klar feststellen: Frau Lorenz hat die Geschicke der Stadt Schmölln erfolgreich geleitet; die wirtschaftliche Entwicklung der Sprottestadt und die Ansiedlung zusätzlicher Arbeitsplätze sind sehr erfreulich”, erläutert der Freie Demokrat und weist darauf hin, dass mit der Firma Voestalpine der größte private Arbeitgeber im gesamten Landkreis seinen Sitz in Schmölln hat.

Steffen Plaul weiter: “Im Gegensatz zu Behauptungen mancher ihrer Mitbewerber ist die Zusammenarbeit zwischen der Bürgermeisterin und der Verwaltung fruchtbar, wie – unter anderem – der von ihr eingebrachte Nachtragshaushalt 2015 beweist.”

Wie man sich bei der Verabschiedung dieses für die Stadtentwicklung so wichtigen Zahlenwerks, das unter anderem den dringenden Neubau des Sportkomplexes an der Sommeritzer Straße beinhaltet, der Stimme enthalten kann, bleibt für Plaul das Geheimnis von Gunther Kupfer und den “Bürgern für Schmölln”.

Der FDP–Stadtrat verweist darauf, dass die Finanzen der Stadt auf soliden Füßen stehen und die Schulden in den letzten Jahren weiter verringert wurden. Freie personelle Kapazitäten, um den Bürgerservice des Landratsamtes künftig zu unterstützen, gäbe es jedoch nicht, so Steffen Plaul.

Auch der FDP–Kreisvorsitzende Daniel Scheidel spricht sich für Kathrin Lorenz aus und kritisiert dabei die mangelnde Wirtschaftskompetenz ihrer Gegenkandidaten: “Die Kritik des Kandidaten von Linken und SPD, Sven Schrade, Bürgermeisterin Lorenz hätte vor der Schließung der Rossmann-Filiale am Schmöllner Markt Unternehmenschef Dirk Rossmann kontaktieren müssen, zeigt wie weltfremd im rot-roten Lager gedacht wird. Rossmann verfügt über 3.283 Filialen im In- und Ausland. Alleine in diesem Jahr ist die Neueröffnung von weiteren 340 (!) Zweigstellen geplant, also im Durchschnitt beinahe eine an jedem Kalendertag. Herrn Rossmann vor diesem Hintergrund für die Schließung der Schmöllner Filiale – so wichtig sie für die Stadt auch sein mag – zu interessieren, ist schlechterdings unmöglich.

Die Politik – und dazu zählen auch die Linken und die SDP – muss in diesem Fall ganz einfach akzeptieren, dass die Immobilie leider nicht mehr den unternehmensinternen Vorgaben zur Verkaufsflächengröße entsprach.”

FDP Kreisverband Altenburger Land