10.09.2015 | OVZ

FDP-Stadtrat:

Verwaltungsreform statt Gebietsreform

Altenburg. Für den FDP–Stadtrat Detlef Zschiegner müssen Bürgernähe und Effektivität der Verwaltung Vorrang vor monströsen Gemeinde- und Kreisgebilden haben. Als “bestes Beispiel” für eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit ohne Zwang aus Erfurt führt der Freie Demokrat das Altenburger Standesamt an, welches diverse Aufgaben für die Umlandgemeinden deutlich kostengünstiger ausführt, als es die Gemeinden selbst könnten.

“Aus meiner Sicht”, so Zschiegner, “könnte dieses Beispiel als Blaupause für andere Verwaltungsbereiche wie etwa das Meldewesen dienen. Unser Einwohnermeldeamt wäre in der Lage, den umliegenden Gemeinden beziehungsweise Verwaltungsgemeinschaften Aufgaben abzunehmen, ohne dass es für ihre Bürger zu Einschränkungen käme.” Im Gegenteil: Durch die deutliche Kostenreduzierung würden Gelder frei, die anderweitig sinnvoll im Interesse der Bevölkerung eingesetzt werden könnten.

“Besonders hervorzuheben”, so Zschiegner weiter, “ist in diesem Zusammenhang der Home-Service des Altenburger Einwohnermeldeamtes, der eine wesentliche Erleichterung für all jene ist, die nicht in der Lage sind, die Verwaltung selbst aufzusuchen.” Weiteres Potenzial für noch mehr Bürgerfreundlichkeit sieht der FDP–Stadtrat bei der geplanten Einrichtung eines Bürger-Services in den zurzeit noch von der Sparkasse genutzten Räumlichkeiten am Altenburger Markt.

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