18.09.2015 | ABG-Net

FDP für Erhalt der 11. und 12. Klassen in Meuselwitz und Schmölln

Pressemitteilung des FDP Kreisverbandes Altenburger Land

Mit großem Unverständnis reagiert der Altenburger FDP-Stadtrat Detlef Zschiegner auf die Überlegungen von Landrätin Michaele Sojka (Die Linke), die 11. und 12. Klassen in Meuselwitz und Schmölln einzusparen.

“Frau Sojka hat offensichtlich noch nicht begriffen, wie wichtig gute Bildung als wichtigster und wertvollster Rohstoff Deutschlands ist”, ärgert sich der Freie Demokrat. “Das Altenburger Land steht bei den meisten Rankings bundesweit auf einem der letzten Plätze. Ein weiterer Kahlschlag in unserer Bildungslandschaft wäre ein Schritt in die völlig falsche Richtung.”

Vielmehr sind Bildung und Bildungseinrichtungen für die FDP die wichtigsten Voraussetzungen, um am Wirtschaftsstandort Altenburger Land auch in Zukunft Unternehmensansiedlungen und Zuzüge zu generieren.

“Die Zukunftschancen unserer Jugend müssen es uns wert sein, in eine bestmögliche Bildung zu investieren. Dazu gehören zwangsläufig auch die gymnasialen Oberstufen in Meuselwitz und Schmölln,” so Zschiegner weiter.

“Als Stadtratsmitglied freue ich mich zwar über jede Stärkung des Altenburger Schulstandortes – aber bitte nicht zulasten der Kinder aus dem übrigen Landkreis!”

Kommentare

Klaus Börngen | 19.09.2015 | 13:43

Ich hatte die FDP immer noch als DIE Partei der besonders klugen Wirtschaftslenker und -denker in Erinnerung…, insofern verwundert diese Kritik schon sehr. An anderer Stelle werden regelmäßig ähnliche Äußerungen der LINKEN als “unbezahlbare Spinnerei” oder “Populismus” bezeichnet… Wenn die Verwaltungsleiterin eines Landkreises über eine Schulorganisation in Ihrem Verantwortungsbereich nachdenkt und zur Diskussion anregt, sollten politische Grabenkämpfe doch tunlichst außen vor bleiben. Stattdessen müsste gemeinsam überlegt werden, wie die zunehmende Diskrepanz zwischen Wunsch (gute, wohnortnahe Bildung und Ausbildung für alle) und Wirklichkeit (u.a. steter Bevölkerungsrückgang, Kostensteigerungen bei rückläufiger Finanzausstattung) möglichst sinnvoll bewältigt werden kann. Unter Umständen ist es letztlich vielleicht besser, nur 2 oder 3 (dafür aber top ausgestattete) Gymnasien zu betreiben, als 5 “mittelmäßige”, um die angesprochene “bestmöglich” Bildung für unsere Kinder sicherzustellen. Dieser eine Gedankengang hier nur mal als Anregung….

Antimärchen Onkel | 19.09.2015 | 20:14

Aber natürlich sollen sich doch die jungen Menschen schon einmal an das Pendeln Wohnort-Schulstandort gewöhnen. Man lernt halt nicht früh genug für die Arbeitswelt.

Stadtbewohner | 19.09.2015 | 20:37

Wann stellt der Kreistag die Vertrauensfrage über die Zuständigkeit einer “Landrätin”? Diese Frau sollte zur unerwünschten Person für das Allgemeinwohl unseres Landkreises erklärt werden.

Krümelmonster | 20.09.2015 | 09:39

@Stadtbewohner: In der Sache gebe ich Ihnen unumwunden Recht, allerdings gibt es weder eine Abstimmung über die Zuständigkeit der Landrätin, noch ist ein Abwahlverfahren realistisch (da gibt es ja sogar in den Reihen der SPD und der Regionalen glühende Verehrerinnen dieser Frau). Dass diese Frau den Landkreis noch weiter zurückwirft, ist richtig. Kaum einer hätte wohl gedacht, dass es nach Rydzewski noch schlimmer geht, aber da wurden wir alle eines besseren belehrt. Eine rückgratlose, unfähige Landrätin, ein blasser und schwacher Beigeordneter und ein nur auf den Selbsterhalt gerichteter Kreistag, das ist das Altenburger Land 2015.

Klaus Börngen | 21.09.2015 | 10:06

Größerer Unsinn als die letzten beiden Kommentare waren hier lange nicht zu lesen. Wahrscheinlich ist einigen der Schaum vor'm Mund schon bis über die Augen und Ohren gequollen, so daß die Realität nun überhaupt nicht mehr wahrgenommen wird. Sehr traurig, weil mit solchen Menschen ist die Region natürlich wirklich nicht voran zu bringen….

Jürgen Keller | 21.09.2015 | 13:34

Zu Herrn Börngen:

Wer Realitäten nicht wahrnimmt, brauchen wir hier nicht zu diskutieren, das zeigt sich in der Praxis. Ein Gedanke, bspw. im Schmöllner Gymnasium die 11. und 12. Klassen durch Verlegung nach Altenburg abzuschaffen ist indiskutabel! Das Gymnasium ist einer der hiesigen Standortfaktoren und dessen Infragestellung ist töricht. Auf Einzelheiten will ich hier nicht eingehen, die kann sich jeder selbst ausmalen, Schmölln würde damit wieder ein Stück sterben! Es geht hier auch nicht nur um Frau Sojka, sondern es geht um die Linken mit ihrem Oberguru Ramelow, die unbedingt an die Macht wollten und jetzt mit dem, was sie vorgefunden haben, nicht zurecht kommen. Aber schon Tucholski hat dazu gesagt, “Sie glaubten, sie seien an der Macht, dabei waren sie nur an der Regierung!”

Jürgen Keller
Stadtrat in Schmölln
Fraktion Bürger für Schmölln

Stadtbewohner / 21.09.2015 | 20:17

Danke Herr Keller, diese SIE sind nur eine Übergangsregierung. Und diese SIE werden niemals an der Macht bleiben, so wie es Tucholski schon sagte. Das kennt ein Taxifahrer Börngen sicher nicht, er liest andere Werke.

Erich K. | 22.09.2015 | 16:10

Schade das Herr Scheidel nicht Vizelandrat geworden ist, da hätte er sich einbringen können.
Kompliment an Herrn Zschiegner für seine Fachkompetenz. (Auch ohne Abitur, oder?)

Sommelier | 22.09.2015 | 18:58

Herr Börngen, es ist aller Ehren wert, dass es noch Verteidiger von Frau Sojka gibt, als Parteigenosse müssen Sie das wohl auch. Aber die Frage ist doch, ob die Kritiker nun alle nur Schaum vor dem Mund haben, wage ich zu beweifeln. Wenn Sie ganz parteipolitisch unvoreingenommen die bisherige Amtsführung von Frau Sojka betrachten, müssten auch Ihnen diverse “Fehlfunktionen” auffallen. Frau Sojka scheint jedenfalls keine guten Berater zu haben – vielleicht auch gar keine…

Klaus Börngen | 22.09.2015 | 19:04

Wer meint, irgendetwas ist “indiskutabel”, manövriert sich selbst in's Abseits, aber das haben sie in Schmölln ja eh schon erfolgreich getan Herr Keller, also sollten sie derartig abwertende Urteile über andere tunlichst lassen, zudem sie scheinbar selber mit vielem “nicht zurecht kommen! Ansonsten scheitert ihr Beitrag spätestens an den “Einzelheiten”… Über den “Stadtbewohner” noch Worte zu verlieren, erübrigt sich eh, erstaunlich, das er überhaupt zu lesen scheint :-)

Ansonsten verweise ich nochmals auf mein erstes Statement zu diesem Thema und erinnere an die geltende Schulnetzplanung und insofern ist diese Diskussion momentan völlig überzogen und beweist vordergründig, wie verzweifelt einige nach Aufhängern für ihre Hetz- und Schmutzkampagnen suchen. Traurig!

Sabine | 22.09.2015 | 20:28

Herr Börngen, etwas mehr Objektivität wäre doch angebracht. Frau Sojka ist nicht deshalb gut, weil sie eine LINKE ist. Man muss sie schon an der Arbeit messen und da ist noch viel Luft nach oben.

Max Mustermann | 22.09.2015 | 20:33

Es stellt sich die Frage, ob die Leiterin des Kreises vorher wirklich nachgedacht hat.

Meinungssager | 23.09.2015 | 19:56

Genosse Börngen, wer gibt Ihnen das Recht auf etwas hinzuweisen? So frisch sind sie ja nun auch nicht mehr, und Ihr Gedankengut ist das Ihres Parteibuchs, das Sie sicher gut aufbewahren. Es gibt keine Nachfolger Ihrer Sicht, das Leben regelt es.

Franz Hobler | 01.10.2015 | 07:31

Danke Meinungssager. Sollten Sie hier Wahres über Herrn Börngen posten, erschließt sich mir Einiges zu ihm und seinen “Kommentaren”.