21.04.2009 | TV Altenburg

FDP stellt Wahlprogramm vor

Mit Angriffslust ins Rathaus einziehen

Die FDP der Stadt Altenburg sieht, laut eigenem Wahlprogramm, massive Defizite in vielen Teilbereichen des gesellschaftlichen Lebens. So wollen die Liberalen eine sinnvollere Verwendung finanzieller Mittel in der Stadt. Es dürfe keine Quersubventionierung städtischer Maßnahmen aus den Einnahmen der Energie- und Wasserversorgung erfolgen.

Auch weitere unsinnige Subventionierungen aus dem städtischen Haushalt dürfe es nicht geben. Hier blicken die Liberalen auf das Projekt des gesunden Frühstücks in Schulen. Die Verantwortung für das Pausenbrot der Kinder läge hier bei den Eltern.

Die Liberalen wollen den Bau des Kombibades nicht um jeden Preis verfolgen. Vielmehr sollen Südbad und Schwimmhalle saniert werden. Das Kombibad sähe man als Luftblase des Oberbürgermeisters zum Neujahrsempfang 2009. Grundsätzlich wollen die Liberalen mehr Mitbestimmung durch die Bürger. Auch beim Thema Eingemeindung von z.B. Nobitz oder Lödla wünschen sich Liberalen größere Fortschritte.

Ein weiteres Kernthema des liberalen Wahlprogrammes ist die Vermarktung des Standortes Altenburg. “Wir brauchen nicht das siebente Marketingkonzept, wir müssen mal eines davon richtig umsetzen” meint dazu Torsten Grieger.

Weitere Themen des Programmes sind u.a. die “Verhinderung der Preiserhöhung im ÖPNV”, das Ende des “autoritären Politikstiles des Oberbrügermeisters” oder die “Wiedereinführung des Leerstandsmanagements, das unter einem der FDP angehörenden Wirtschaftsförderer in Altenburg bereits praktiziert wurde”.