27.03.2017 | ABG-Net

FDP-Kreisvorsitzender fordert Beteiligung von Landkreis und Stadt an der Earth Hour des WWF

Bitter enttäuscht von Sojka und Wolf

Am 25. März 2017 fand zum 11.ten Mal die Earth Hour des World Wildlife Fund (WWF) statt – leider auch in diesem Jahr wieder ohne Beteiligung des Landkreises Altenburger Land und der Stadt Altenburg.

Über 7.000 Städte in 184 Ländern haben in diesem Jahr an der weltgrößten Klimaschutzaktion teilgenommen, darunter auch mehr als 250 Städte und Gemeinden in Deutschland. Sie alle haben um 20:30 Uhr Ortszeit für 60 Minuten die Beleuchtung bekannter Bauwerke und Denkmale abgeschaltet, um auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam zu machen. So standen in Deutschland bekannte Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor in Berlin, der Kölner Dom und die Speicherstadt in Hamburg für eine Stunde “im Dunklen”. In Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen haben sich unter anderem die Städte Eisenach, Erfurt, Weimar, Jena und Stadtroda sowie Halle, Bitterfeld-Wolfen, Leipzig, Zwickau, Chemnitz, Freiberg und Dresden an der Earth Hour beteiligt.

Am 21. März 2016, einen Tag nach der 10.ten Earth Hour, hat der seinerzeitige FDP-Pressesprecher und heutige FDP-Kreisvorsitzende Torsten Grieger Landrätin Michaele Sojka sowie Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf per Mail gefragt, warum weder der Landkreis noch die Stadt an der Earth Hour 2016 teilgenommen hätten. Sehr zu seinem Bedauern hat der Freie Demokrat bis heute weder eine Rückmeldung von einem der beiden erhalten, noch haben sich Landkreis oder Stadt an der diesjährigen Earth Hour am Samstag beteiligt.

Aus Sicht von Torsten Grieger wäre eine Nennung in der WWF-Teilnehmerliste mit Objekten wie der Brüderkirche, der Bartholomäi-Kirche, dem Lindenau-Museum, dem Rathaus, dem Schloss und dem Landestheater eine gute Werbung – für das Image von Kreis und Stadt ebenso wie in touristischer und kultureller Hinsicht. Darüber hinaus wäre die Teilnahme an einer solchen, weltweiten und überparteilichen Aktion auch eine gute Gelegenheit, nach innen, also in den Landkreis und die Stadt hinein zu wirken und das Bewusstsein der Menschen für den globalen Klimawandel zu erhöhen. Und schließlich wäre die Teilnahme an der Earth Hour aus Sicht des Liberalen auch ein klares Statement gegen rechte Agitatoren zum Beispiel aus der AfD, die den Klimawandel als CO2-Lüge und Volksverdummung abtun und Klimaschutzmassnahmen kategorisch ablehnen.

“Da sich jedoch weder Landrätin Michaele Sojka noch Oberbürgermeister Micheal Wolf für den globalen Klimawandel zu interessieren scheinen, wende ich mich heute über die Presse an alle umweltpolitisch engagierten und interessierten Bürgerinnen und Bürger in der Region: Bitte kämpfen Sie gemeinsam mit mir dafür, dass sich der Landkreis Altenburger Land ebenso wie die Stadt Altenburg vom kommenden Jahr an aktiv und engagiert an der Earth Hour des WWF beteiligen”, so der Aufruf des neuen FDP-Kreisvorsitzenden Torsten Grieger

FDP Kreisverband Altenburger Land