14.05.2017 | FDP-Kreisverband Altenburger Land

Die Freien Demokraten zur Landtagswahl in NRW

Totgehoffte leben länger – und besser

Nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein schneidet die FDP an diesem Wochenende auch in Nordrhein-Westfalen mit einem soliden zweistelligen Ergebnis ab. “Es zeichnet sich ab, dass die Freien Demokraten das bis dato beste Ergebnis im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland erzielen konnten”, freut sich der FDP-Kreisvorsitzende im Altenburger Land, Torsten Grieger, am Wahlabend. “Damit hat unsere Partei eindrucksvoll bewiesen, dass Totgeglaubte – und Totgehoffte – länger und besser leben, als den meisten politischen Gegnern lieb ist.”

“Während viele nach unserem Debakel bei der letzten Bundestagswahl bereits das vermeintlich endgültige Aus der FDP gefeiert haben, sind wir in uns gegangen und haben die Partei unter Führung von Christian Lindner neu aufgestellt. Aus meiner Sicht sind die Freien Demokraten heute besser denn je”, so der FDP-Kreisvorsitzende weiter. Für ihn sind es vor allem Themen wie die weltbeste Bildung, eine moderne Infrastruktur sowie eine dynamische Wirtschaft, mit denen seine Parteifreunde an Rhein und Ruhr punkten konnten. “Die Bürgerinnen und Bürger in NRW haben erkannt, dass die Grundvoraussetzung für soziale Gerechtigkeit und Sicherheit eine brummende Wirtschaft ist. Ohne einen solide und gut aufgestellten Mittelstand geht es nicht – genau das jedoch haben Hannelore Kraft, die Grünen ebenso wie die Linken völlig ausgeblendet.”

Runter gebrochen auf Thüringen steht für den FDP-Kreisvorsitzenden von daher fest, dass die rot-rot-grüne Koalition im Freistaat bei der bevorstehenden Bundestagswahl bösen Schiffbruch erleiden wird. “Wenn sich die Bevölkerung in so vielen Gemeinden in Thüringen mit Bannern und Transparenten gegen die von den Linken forcierte Zwangs-Gebietsreform und damit gegen ihre politische Entmündigung wehrt, zeigt das mehr als deutlich, dass die rot-rot-grüne Regierung in Erfurt unter Führung von Bodo Ramelow – so wie die bisherige Regierung von Hannelore Kraft in NRW – zum Scheitern verurteilt ist”, stellt FDP-Mann Grieger fest. “Linke, SPD und Grüne werden bei der Bundestagswahl im September in Thüringen deutliche Verluste hinnehmen müssen. Es bleibt mir nur zu hoffen, dass wir am Ende mehr von der Unzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit der aktuellen Politik im Freistaat profitieren werden als die AfD, die bei objektiver Betrachtung bis heute keinerlei wählbare Alternative darstellt.”