29.08.2017 | FDP-Kreisverband Altenburger Land

Diskussionsveranstaltung

“Qualität statt Quote – Freiräume statt Überregulierung”

Unter der Überschrift “Qualität statt Quote – Freiräume statt Überregulierung” lädt der FDP-Kreisverband Altenburger Land am kommenden Montag, den 4. September 2017, um 19:30 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung in den Reussischen Hof, Gößnitzer Straße 14 in 04626 Schmölln. Zu Gast ist die FDP-Direktkandidatin im Bundestagswahlkreis 194, Katja Grosch, die zugleich Bundes- und Landesvorsitzende der Liberalen Frauen ist.

“Frauen überzeugen im Beruf durch Qualität. Mit einer gesetzlichen Quote schafft man jedoch keine neue oder bessere Qualität, sondern nur weitere Regulierungen. Wohin so etwas führt, kann man im Rot-Rot-Grün regierten Freistaat an der realitätsfernen Handhabung des Ladenöffnungsgesetzes sehen: Es gibt selbst bei attraktiven Veranstaltungen in der Innenstadt kaum noch verkaufsoffene Sonntage, von Nahversorgern, die rund um die Uhr geöffnet haben und die in vielen anderen europäischen Ländern ganz selbstverständlich zum Alltag der Menschen dazugehören, ganz zu schweigen”, ärgert sich die Freie Demokratin und verweist darauf, dass insbesondere Unternehmerinnen häufig unter der Überregulierungs-Wut des Staates leiden. “Frauen sind ungemein kreativ und haben viel Power. Gesetzliche Grenzen, deren Sinn bei objektiver Betrachtungsweise gar nicht nachvollziehbar ist, müssen ab- und nicht neu aufgebaut werden. Deshalb will ich keine Quote, sondern mehr Freiräume – für Unternehmerinnen und Unternehmer!”

Der Altenburger FDP-Stadtrat Detlef Zschiegner freut sich auf eine spannende Diskussion mit Direktkandidatin Katja Grosch. Zur Frage der Ladenöffnunszeiten ergänzt der bekannte Altenburger Innenstadthändler: “Es geht den Freien Demokraten nicht darum, das Öffnungsverbot durch einen Öffnungszwang zu ersetzen. Vielmehr sollen jede Händlerin und jeder Händler selber entscheiden, wann sie ihren Umsatz machen wollen. Das mag für den einen 12/7/24 sein, für andere vielleicht nur das Wochenende. Restaurants können auch dann aufmachen, wenn mit Gästen zu rechnen ist. Also auch nach 20 Uhr und am Wochenende. Sind die Beschäftigten in der Gastronomie mehr oder weniger wert als die im Handel? Deshalb setzen wir auf Freigabe statt Planwirtschaft!”

Die Freien Demokraten im Altenburger Land weisen abschließend darauf hin, dass interessierte Gäste selbstverständlich herzlich willkommen sind, mit Katja Grosch über “Qualität statt Quote – Freiräume statt Überregulierung” zu diskutieren.