25.09.2017 | OVZ

FDP befürchtet OB-Wahlkampf auf Stadt-Kosten

Altenburg. Der OVZ-Bericht über die neue persönliche Referentin des Altenburger Oberbürgermeisters erzeugt Widerhall im politischen Altenburg. Die FDP befürchtet OB-Wahlkampf auf Kosten der Stadtkasse. Wie berichtet, wird die in Wahlkämpfen erfahrene Katharina Schenk Nachfolgerin des erkrankten Christian Repkewitz. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger wird Schenk aber nicht das Stadtratsbüro leiten, sondern sich unter anderem auf das Schreiben von Reden und Grußworten konzentrieren.

„Dass man, wenn ein Mitarbeiter länger erkrankt und seine Genesung nicht absehbar ist, seine Position im Interesse einer guten Verwaltungsarbeit neu besetzt, ist absolut nachvollziehbar“, kommentiert der Altenburger FDP-Stadtrat Detlef Zschiegner. Und lobt auch die gut qualifizierte Rathausverstärkung von außen. Katharina Schenks Aufgabenfeld hat für Zschiegner jedoch im Hinblick auf die 2018 anstehende OB-Wahl einen „bitteren Beigeschmack“. „Eine bessere Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern ist zu begrüßen – solange sie nicht vorrangig dem bevorstehenden OB-Wahlkampf dient“, sagt Zschiegner. Es dränge sich der Verdacht auf, „dass hier vorrangig versucht wird, das Wolfsche Wahlkampfteam auf Kosten der Stadtkasse organisatorisch und personell zu optimieren“, heißt es in einer Presseerklärung.

KW