05.02.2018 | ABG-Net

André Neumann einstimmig als OB-Kandidat nominiert

Konzept für die nächsten Jahre begeisterte nicht nur die Altenburger CDU

Standing Ovations, damit quittierte die Altenburger CDU nicht nur das Ergebnis André Neumanns bei der Nominierung zum Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl am 15. April 2018.

Mit 100 Prozent der Stimmen kann der 40-jährige Ortsvorsitzende der Christdemokraten gestärkt in den Wahlkampf gehen. Aber vor allem Neumanns sehr konkretes Konzept für die Skatstadt für die nächsten Jahre überzeugte die Gäste zur Nominierungsveranstaltung am 1. Februar im Altenburger Parkhotel. Um sein Ziel zu verdeutlichen, erinnerte Neumann an den deutschen Verleger Friedrich Arnold Brockhaus. Dieser verwies 1811 darauf, dass er in Altenburg geistig mehr gelebt und erlebt habe, als manches Erdenkind im ganzen Leben.

Der CDU-Kandidat stellt sich da her die Frage: „Was müssen wir tun, damit Brockhaus das auch heute wieder über Altenburg sagen würde?“ Zahlreiche Probleme will der studierte Diplom-Kaufmann mit der Spezialisierung in Unternehmensführung angehen. Ein Kernpunkt sei eine neue Personalpolitik im Rathaus. Neumann, der derzeit als Personalleiter und Prokurist bei Volkswagen in Leipzig arbeitet, bringt dafür das notwendige Handwerkszeug mit. Eine motivierte Verwaltung sei die Basis, auf welcher ein lebens- und liebenswertes aber vor allem lebendiges Altenburg entstehen kann. Einen weiteren Schwerpunkt sieht André Neumann in der städtebaulichen Entwicklung.

Durch die Erarbeitung von sogenannten Quartierskonzepten sollen öffentliche aber vor allem private Investitionen in historische Bausubstanz wieder lukrativ werden. Für den individuellen Wohnungsbau sollen Flächen in Altenburg entstehen, aber vor allem auch mit den Umlandgemeinden eng zusammengearbeitet werden. Ziel sei es, dass die Region von den Wirtschaftsentwicklungen in Chemnitz, Leipzig oder Zwickau stärker profitiere. Die Entwicklung der Stadtteile Nord und Südost will Neumann mit Ortsteilräten und Ortsteilbürgermeistern voranbringen. Dieses Konzept ermögliche gleichzeitig eine höhere Mitbestimmung der Bürger.

Eine aktive Wirtschaftsvermarktung soll Investoren nach Altenburg bringen, vor allem aber will Neumann, als Mann aus der Wirtschaft, die bestehenden Unternehmen in Altenburg stärken. Um die Innenstadthändler soll sich z. B. ein eigener Citymanager kümmern und die Aufenthaltsqualität auf dem Altenburger Markt nachhaltig verbessert werden. Auch bei der Vermarktung der Stadt als Wohn- und Kulturstandort präsentiert man sich derzeit nicht auf der Höhe der Zeit. „Altenburg ist ein Schatz, der zu sehr im Dunkeln schlummert“, heißt es dazu in einem dreiminütigen Film, in welchem Neumann sein Konzept für die Stadt vorstellt. ( Film unter: www.ichkannmitgestalten.de ) Ein neues und zeitgemäßes Marketingkonzept soll dies ändern. „Eine lebendige Stadt braucht außerdem freie Plätze, auf denen gegrillt, gespielt und Sport getrieben werden kann. Ich möchte, dass Kinder und Jugendliche die vielen Angebote unserer Stadt nutzen und schätzen“, erläutert Neumann weiterhin in seiner Rede. Die konkreten Ziele und Wege zu deren Umsetzung verfehlten ihre Wirkung bei den anwesenden Gästen der Nominierungsveranstaltung nicht. FDP-Stadtratsmitglied Detlef Zschiegner empfahl daher auch den liberalen Wählern die Wahl André Neumanns zum Oberbürgermeister.

Windischleubas Bürgermeister Gerd Reinboth freute sich, dass sein Altenburger Parteikollege in seinem Konzept den Schulterschluss mit den benachbarten Gemeinden als unabdingbar für Altenburgs Zukunft beschreibt. Vor allem Neumanns Kollegen aus der kommunalpolitischen Arbeit oder der CDU-Fraktion im Stadtrat würdigten den verheirateten Vater zweier Kinder als zuverlässigen Partner, konzeptionellen Denker und, beruflich bedingt, kompetent in der Personalführung. Ein wichtiges Argument für André Neumann als obersten Altenburger führte Marion Noori als Vertreterin der Frauenunion an. Neumann, der in Altenburg geboren ist und schon immer lebt, komme auch aus der Mitte der Bürger und engagiere sich schon seit Jahren für seine Heimatstadt.

Rede und Film zum Wahl-Programm unter: www.ichkannmitgestalten.de

CDU Altenburg