26.05.2009

Selbstnutzerprogramm

Zum Scheitern verurteilt

Die Altenburger Liberalen bedauern das Scheitern des Selbstnutzerprogramms in Altenburg. “Es war ein sehr gutes Projekt mit vielen Chancen für Altenburg,” so FDP-Pressesprecher Torsten Grieger, “das jetzt vom OB auf Druck der CDU zu Grabe getragen wird.”

Der Liberale verweist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Erfolge des Programms in Leipzig und anderen Städten. “Das Projekt hatte nicht nur gute Ansätze zum Erhalt von attraktiver historischer Bausubstanz – insbesondere die innerstädtischen Neubaustandorte sind echte Filetstücke, denen eine hochwertige, moderne Bebauung gut zu Gesicht gestanden hätte. Die von der CDU initiierte Seifenkistendebatte hat dem Projekt ebenso geschadet wie die Tatsache, dass die Grundstückspreise für die Pauritzer Strasse erst vor wenigen Wochen veröffentlicht worden sind. Wer engagiert sich schon als potentieller Bauherr über ein bis zwei Jahre für ein Projekt, das in der Öffentlichkeit permanent mies gemacht wird und bei dem so grundlegende Fakten wie der Grundstückspreis nicht feststehen?” Die Schuld hierfür kann man aus Sicht der FDP nicht den engagierten Akteuren des Selbstnutzerprogramms geben – hier wäre Oberbürgermeister Wolf gefragt gewesen, für die notwendigen Rahmenbedingungen zu sorgen. “So sind Steuergelder verbrannt und gute Chancen für die Stadt vertan worden,” ärgert sich denn auch der FDP-Spitzenkandidat für den Altenburger Stadtrat, Wolfgang Krause. “Wir sprechen immer wieder davon, Altenburg als Wohnstandort, insbesondere für Leute aus dem Leipziger Raum, attraktiv machen zu wollen. Mit dem Scheitern des Selbstnutzerprogramms zum jetzigen Zeitpunkt hat Wolf das genaue Gegenteil erreicht.”