28.07.2009 | OVZ

“Wahlkampfgetöse”: FDP wehrt SPD-Vorwürfe ab

Altenburg (K.W.). Als „Landtagswahlkampfgetöse aus dem rot-roten Lager“ hat der FDP-Kreisverband die Scheinkandidaturen-Vorwürfe der SPD abgetan. Der Altenburger Ortsverein der Sozialdemokraten hatte moniert, dass bereits vier Liberale ihr Stadtratsmandat nicht antreten oder es kurz nach Amtsantritt wieder aufgeben – und das schon im Vorfeld der Kommunalwahl gewusst hätten (OVZ berichtete).

„Für unseren Spitzenkandidaten Wolfgang Krause stand zu keinem Zeitpunkt infrage, sein Amt nicht anzutreten“, erwidert FDP-Pressesprecher Torsten Grieger und sieht darin einen Gegensatz zu Oberbürgermeister Michael Wolf, der für die SPD auf Listenplatz eins stand. „Daniel Scheidel und Karsten Schalla standen erst auf den Plätzen acht und neun. Dass sie am Ende trotzdem mehr Stimmen erhalten haben als manche Listenkandidaten vor ihnen, mag am höheren Bekanntheitsgrad gelegen haben“, erklärt Grieger. Bei der Entscheidung, wer in den Stadtrat einzieht, hätten inhaltliche Belange eine Rolle gespielt. Das gelte auch für Harald Kunze.