25.09.2009 | OVZ

Steuerreform, Mindestlohn, Afghanistan

Was wollen die Kandidaten?

Im Bundestag wird Bundespolitik gemacht – mit Auswirkungen nicht nur für Deutschland und Europa, sondern zunehmend auch für die ganze Welt. Dabei kommen die Abgeordneten aus allen Regionen des Landes und sind deshalb immer auch ganz besonders den Menschen und ihren konkreten Problemen vor Ort verpflichtet. 
Um unseren Lesern die Entscheidung am Sonntag ein wenig zu erleichtern, stellen wir deshalb alle Direktkandidaten der zurzeit im Bundestag vertretenen Parteien auf einen Blick vor. Außerdem baten wir die Kandidaten um möglichst knappe und präzise Antworten auf zwei Fragen.

Dr. Johannes Frackowiak (FDP)

Dr. Johannes Frackowiak ist 41 Jahre alt, studierte nach dem Abitur und machte Abschlüsse als Magister Artium und Dr. phil. Der Historiker und Politikwissenschaftler ist zurzeit freiberuflich tätig.
Er ist nicht verheiratet, hat keine Kinder, ist konfessionslos und wohnt in Altenburg. 
Seit 2008 gehört er der FDP an und ist stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes Altenburg. Er ist Mitglied des Stadtrates und engagiert sich als Vorsitzender des Bürgervereins Altenburg-Altstadt.

Welche drei politischen Projekte Ihrer Partei sind Ihnen am wichtigsten?

Erstens die Entlastung der Bürger und Unternehmen von Steuern und Abgaben.

Zweitens die Verankerung des Datenschutzes im Grundgesetz.

Drittens die Aussetzung der Wehrpflicht nach der Bundestagswahl.

Für welche drei Projekte/Probleme der Region wollen Sie sich im Bundestag besonders einsetzen?

Erstens muss die Abwanderung aus Thüringen, besonders aus Ostthüringen, endlich ein Thema im Deutschen Bundestag werden.


Zweitens für den Erhalt der Betriebsberufsschulen in Greiz und Zeulenroda.

Drittens für den vierspurigen Ausbau der B 93 zwischen Borna und Meerane.