18.08.2010 | ABG-Net

UW Wintersdorf kontra Daniel Scheidel

Wintersdorf. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Wintersdorf fordert Daniel Scheidel (FDP) zum Studium des “Thüringer Gesetzes über die Wahlen in den Landkreisen und Gemeinden” auf, und dort speziell des ab 5.3.2010 gültigen Paragraphen 24 Absatz 8, der die Wahl des Bürgermeisters festlegt; denn offensichtlich kennt der Kreisvorsitzende der FDP nicht die Gesetzeslage, nach der eine Stichwahl am zweiten Sonntag nach dem Wahltag zwingend vorgeschrieben ist, wenn keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat.

Die FDP hat in Meuselwitz keine Stadtratsmitglieder und auch keinen Bürgermeisterkandidaten. Deshalb finden wir es umso rührender, wie man um den Kandidaten der UWW, den Haushalt der Stadt und die Politik der Stadt-CDU besorgt ist. Es ist sehr sympathisch, dass man aus der Ferne mit guten Ratschlägen aufwartet, wir bedauern aber zutiefst, dass wir auf Grund oben genannter Zwänge an dem gesetzlich festgelegten Wahlprozedere festhalten müssen.

Unabhängige Wählergemeinschaft Wintersdorf