10.11.2008

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen

Mit billiger Polemik versuchen die Linken unter Führung von Michaele Sojka die FDP im Altenburger Land in Misskredit zu bringen. In einer Presseerklärung vom Wochenende sprechen Sie von “später Genugtuung” und unterstellen den Liberalen, bei ihrem Beschluss, Peter Bugar aus der FDP-Kreistagsfraktion auszuschließen, “nicht so ganz das Ende ihrer Handlungen”, nämlich den Verzicht auf einen Sitz im Kreisausschuss, bedacht zu haben.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der FDP im Altenburger Kreistag, Karsten Schalla: “Für uns ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit und des politischen Anstands, dass jemand wie Peter Bugar nicht mehr Mitglied unserer Fraktion sein kann. Er hat sich an die Spitze einer anderen politischen Vereinigung wählen lassen – damit ist er für uns als Fraktionsmitglied nicht länger tragbar.” Dass die Liberalen damit ihren Sitz im Kreisausschuss verlieren, nehmen sie bewusst und billigend in Kauf.

Für FDP-Kreischef Daniel Scheidel steht fest, dass die Polemik der Linken nur zur Ablenkung von ihren eigenen Problemen mit der politischen Glaubwürdigkeit dient: “Frau Sojka hat Landrat Rydzewski nicht nur einst mit in den Sattel gehoben, sie war wiederholt zusammen mit ihm zur Jagd auf den Gütern derer von Schaumburg-Lippe. Jetzt, nach der Attacke des Landrats auf den Altenburger Prinzenraub, will sie von all dem nichts mehr wissen und rudert heftigst zurück. Sie versucht, von eigenen Fehlern abzulenken, indem sie andere in Misskredit bringt. Wir halten es für guten politischen Stil, auf den Sitz im Kreisausschuss zu verzichten und weiterhin eine ehrliche und glaubwürdige Politik zu machen. Wir versprechen unseren Wählerinnen und Wählern auch nichts, was haushaltspolitisch unrealistisch ist. Damit sind wir zwar nicht immer bequem, aber konsequent.” Ferner verweisen die beiden liberalen Spitzenmänner die Behauptung von Sojka, die FDP hätte sich seinerzeit ihren Sitz im Kreisausschuss erkauft, ins Reich der politischen Märchen, mit denen die Linke ihre Wählerinnen und Wähler immer wieder an der Nase herumzuführen versucht. “Wir haben keinen Sitz im Kreisausschuss erkauft, genauso wenig wie wir uns für den leider immer noch amtierenden Landrat verbogen haben. Hier sollte sich Frau Sojka eher an die eigene Nase fassen, statt andere mit Verleumdungen zu diskreditieren.”