27.03.2006

Daniel Scheidel zum OVZ-Bericht “Ärger im Schlachthof”

Kostendruck darf nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen werden

Das Schlacht- und Zerlegezentrum Altenburg zählt zu den modernsten Betrieben in der Bundesrepublik und nimmt eine bedeutende Stellung auf dem nationalen und europäischen Fleischmarkt ein. Mit über 180 Arbeitsplätzen ist es aber auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Altenburg und das gesamte Altenburger Land.

“Selbstverständlich sehe ich die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit für die Südost Fleisch GmbH, kostendeckend zu arbeiten. Und die mögliche Erweiterung des Schlachthofes ist für den Wirtschaftsstandort Altenburg in jedem Fall die bessere Alternative zu einer Verlagerung, zum Beispiel nach Polen oder in die Tschechien”, so Daniel Scheidel gegenüber der Presse.

“Wie hart der Preiskampf auf dem Fleischmarkt ist, haben die diversen Skandale der letzten Monate deutlich gezeigt. Trotzdem dürfen die Bemühungen zur Standortsicherung natürlich nicht dazu führen, dass sich Subunternehmer gezwungen sehen, mit rückwirkenden Lohnkürzungen den Kostendruck einer gesamten Branche auf dem Rücken der Arbeitnehmer abzufangen.”