09.05.2006

FDP-Kandidat Scheidel für niedrigere Wasser- und Abwassergebühren

Anlässlich der Besichtigung des Wasser- und Klärwerkes in der Gemeinde Göllnitz hat FDP-Landratskandidat Daniel Scheidel noch einmal auf die Missstände bei Wasser und Abwasser im Landkreis hingewiesen. Das Beispiel Göllnitz zeige, dass es auch anders geht, so der Liberale gegenüber der Presse.

In Göllnitz, wo mit Hans-Jürgen Heitsch seit inzwischen drei Jahrzehnten ein FDP-Bürgermeister der Gemeinde vorsteht, können sich die Bürgerinnen und Bürger über die niedrigsten Wasser- und Abwasserpreise im gesamten Landkreis freuen. Zwischen 30 bis 60 Prozent liegen die Preise bei den vier großen Anbietern im Altenburger Land, Stadtwerke Altenburg, Stadtwerke Schmölln, WAZ und ZAL, über denen von Göllnitz.

“Sieghardt Rydzewski hat im Jahr 2000 eine schnelle Lösung der Wasser- und Abwasserproblematik angekündigt”, ärgert sich Scheidel über das vollmundige, aber nicht eingehaltene Wahlversprechen. “Jetzt gesteht er kleinlaut ein, nichts erreicht zu haben – und schweigt. Der ZAL ist zu einem Millionengrab geworden, die Zeche zahlen am Ende wieder einmal die Bürgerinnen und Bürger. Ich bin der Meinung, dass wir dieses Thema nicht länger vor sich hin dümpeln lassen dürfen! Wenn mich die Wählerinnen und Wähler im Altenburger Land am Sonntag zu ihrem neuen Landrat wählen, kommt das Thema Wasser und Abwasser ganz nach oben auf die Tagesordnung. Der Dialog zwischen den Anbietern muss wieder aufgenommen werden. Dabei muss auch die Frage erlaubt sein, ob es immer große Verbände sein müssen, oder ob im Einzelfall nicht Lösungen wie zum Beispiel in Göllnitz für die Verbraucher die bessere, weil erheblich preiswertere Alternative sind! In jedem Fall müssen wir endlich einheitlich niedrigere Gebühren im Altenburger Land erreichen!”

Scheidel macht auch an diesem Beispiel deutlich, dass er als Landrat einen Schwerpunkt seiner Arbeit darin sieht, die politisch wie wirtschaftlich Agierenden an einen Tisch zurückzuführen. “In den letzten sechs Jahren ist viel Porzellan zerschlagen worden. Es ist höchste Zeit, dass wir gemeinsam Lösungen der Vernunft suchen und finden, um die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für den Landkreis und seine Städte und Gemeinden zu senken. Dem Thema Wasser und Abwasser kommt dabei eine zentrale Rolle zu.”