11.04.2005

Schildbürgerstreich als Aufhänger für länderübergreifende Gespräche

Liberale aus Sachsen und Thüringen fordern Regionenmarketing

Die von den Liberalen als “sächsischer Schildbürgerstreich” bezeichnete Entfernung der Hinweisschilder zum Flughafen Altenburg-Nobitz durch das Regierungspräsidium Leipzig nehmen die kommunalen FDP-Politiker in Sachsen und Thüringen zum Anlass, länderübergreifende Gespräche zu initiieren. Ziel soll es sein, im so genannten Dreiländereck ein Regionenmarketing zu installieren.

Karsten Schalla und Christoph Waitz, die beiden FDP-Kreisvorsitzenden aus dem Altenburger Land und dem Leipziger Land, erklärten dazu gegenüber der Presse: “Wir gehen davon aus, dass durch die Formulierung einer gemeinsamen Vision zusätzliche Wachstumsimpulse für die Region entstehen.” Kleinkarierte Aktionen wie es sie in der Vergangenheit immer wieder rund um den Flughafen Altenburg-Nobitz gab, sollen dann endgültig der Vergangenheit angehören.

Offener Brief an Landrätin Petra Köpping (Leipziger Land) | 76 KB