09.08.2005

FDP-Generalsekretär besucht Flughafen Altenburg-Nobitz

Thüringens FDP-Generalsekretär Patrick Kurth startete heute mit einem Kleinflugzeug vom Flughafen Altenburg-Nobitz. Gesteuert wurde die Maschine vom FDP-Kreisvorsitzenden Karsten Schalla.

Kurth forderte erneut während des Fluges mit den angereisten Journalisten und vor den Anwesenden auf dem Boden ein klares Bekenntnis des Landes zum Flughafen Altenburg. “Die FDP tritt ein für den fairen Wettbewerb zwischen den Flughäfen Erfurt und Altenburg. Wir wenden uns entschieden gegen die Benachteiligung eines Flughafens aus politischen Gründen,” so Kurth. Darüber hinaus wollte der Generalsekretär die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen die Betreiber des Flughafens Erfurt nicht kommentieren. Er meinte dazu lediglich, dass die Bevorteilung eines Unternehmens immer auch die Gefahr der Vetternwirtschaft fördere.

Im Anschluss an den Rundflug informierte sich Kurth beim Geschäftsführer des Flughafens, Wolfram Schlegel, über die wirtschaftliche Entwicklung des Flugbetriebes. Mit einem Aufkommen von annähernd 100.000 Passagieren pro Jahr stelle der Altenburger Flughafen bereits jetzt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Region dar. Gerade der angrenzende, einwohnerstarke sächsische Raum könne so eingebunden werden. Schlegel unterstrich, dass es sich bei einem Drittel der Fluggäste in Altenburg-Nobitz um internationale Passagiere handle.

Der FDP-Generalsekretär sprach bei seinem Besuch ebenfalls mit dem Leiter der Flugschule, Reinhard Gentsch. Es sei offensichtlich geworden, dass der Privatflug ebenfalls über einen wirtschaftlichen Stellenwert in der Region verfüge.

Patrick Kurth besuchte den Flughafen im Rahmen seiner Thüringentour. Die nächsten Stationen werden die Kreise Gera, Greiz und Saalfeld- Rudolstadt sein.