04.02.2009

FDP fragt: Wie geht es weiter am Areal am Markt?

Wie Presseberichten zu entnehmen ist, hat der Aufsichtsrat der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft SWG die Entscheidung über Abriss oder Sanierung der Altbausubstanz auf dem Areal am Markt zunächst einmal vertagt. Gleichzeitig wird angekündigt, dass man bis zum Frühjahr ein akzeptables Bebauungskonzept vorstellen will. Die Altenburger Liberalen zeigen sich in diesem Zusammenhang erstaunt, dass in diesem Zusammenhang mit keiner Silbe auf die, durch Entscheidung des Thüringer Landeskonservators Dr. Stefan Winghart seit Dezember 2008 veränderte Rechtslage eingegangen wird. Dazu der stellvertretende Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Altenburg, Dr. Johannes Frackowiak: “Der Landeskonservator hat die Zustimmung zum Abriss des barockzeitlichen Bürgerhauses 'Bei der Brüderkirche 9' verweigert. Wie soll es nun weitergehen am Areal am Markt?”

Der liberale Spitzenkandidat für den Altenburger Stadtrat, Wolfgang Krause, bringt die Position der FDP auf den Punkt: “Aus unserer Sicht gibt es für die SWG derzeit nur zwei Möglichkeiten: Entweder setzt sie die gegenwärtigen Planungen unter Berücksichtigung der Entscheidung des Landeskonservators fort, oder sie stellt ihre Planungen ein.” Krause fordert die SWG und den Altenburger Oberbürgermeister Michael Wolf als deren Aufsichtsratsvorsitzenden auf, den Bürgerinnen und Bürgern so schnell wie möglich reinen Wein einzuschenken, wie sie mit der veränderten Situation umgehen wollen. Der kürzlich in einem Leserbrief an die Verantwortungsträger der Stadt gerichteten Aufforderung, für eine Bebauung dieser städtebaulich zentralen und prägenden Stelle der Altstadt zumindest einen Architekturwettbewerb durchzuführen, stimmen die Altenburger Liberalen uneingeschränkt zu, so abschließend noch einmal Dr. Frackowiak.