02.04.2009

Liberale gehen mit Wolfgang Krause an der Spitze selbstbewusst ins Rennen

FDP-Liste für Altenburg steht

Mit einer 27-köpfigen Liste unter Führung von Wolfgang Krause geht die FDP am 7. Juni 2009 ins Rennen um den Einzug ins Altenburger Rathaus. Nachdem die Liberalen bei den letzten Kommunalwahlen nur knapp gescheitert waren, gehen sie in diesem Jahr fest davon aus, in der kommenden Legislaturperiode mit einer eigenen Fraktion im Stadtrat vertreten zu sein. Selbstbewusst gibt sich denn auch Spitzenkandidat Wolfgang Krause, der vielen Altenburgern als langjähriger Vorsitzender der Werbegemeinschaft in guter Erinnerung ist: “Unsere Stadtratsliste ist Ausdruck unserer inzwischen tiefen Verankerung in allen gesellschaftlichen Bereichen und sozialen Schichten der Stadt.”

Neben Wolfgang Krause sind auf den weiteren Spitzenplätzen ebenso bekannte wie engagierte Altenburger Liberale zu finden: Dr. Johannes Frackowiak, auch Vorsitzender des Altstadtvereins und liberaler Bundestagskandiat im Wahlkreis 195, gefolgt vom liberalen Pressesprecher Torsten Grieger, dem bekannten Altenburger Zahnarzt Dr. Harald Kunze sowie Detlef Zschiegner aus der Baderei. Jüngster Kandidat der Liberalen ist dann auf Listenplatz sechs der Abiturient Steven Goericke. Darüber hinaus ist Wolfgang Krause aber auch stolz, viele bekannte Nicht-Mitglieder für die Liste gewonnen zu haben: “Andrea Rücker gehört zu den bekanntesten Mitgliedern des Altenburger Tierschutzvereins. Achim Dathe vom Fischrestaurant Meeresbuffet ist Vorsitzender der Interessengemeinschaft Baderei, Sven Erfurth Leiter des hiesigen Capitol-Kinos. Daniel Oehler kennen vor allem die jüngeren Altenburger als Chef des Cocktailservice gastroculture. Last but not least möchte ich an dieser Stelle Martina Buchhardt erwähnen. Sie betreibt den Blumenladen im Bahnhofscenter. Sie alle sind in der Stadt ebenso bekannt wie beliebt und wollen sich auf der liberalen Liste für ihre Stadt einsetzen. Das macht mich auf der einen Seite stolz – auf der anderen Seite motiviert es mich, optimistisch in den Wahlkampf zu ziehen. Vor den anderen Parteien brauchen wir uns auf jeden Fall nicht zu verstecken.”

Einen kleinen ironischen Seitenhieb auf die SPD können sich die Liberalen zum Abschluss nicht verkneifen. “Was soll Oberbürgermeister Wolf auf Platz eins der Stadtratsliste”, fragt Detlef Zschiegner. “Als Oberbürgermeister ist er doch gar nicht wählbar. Oder will er etwa sein Amt nach der Wahl niederlegen? Für mich steht fest: Das ist eine bewusste Irreführung des Wählers.”