15.04.2011 | OVZ

FDP will sich um Altenburger Land mehr kümmern

Altenburg. Man müsse in Erfurt immer wieder das Bewusstsein schaffen, dass Thüringen nicht an der A 9 ende, sagt der Ostthüringer FDP-Landtagsabgeordnete Dirk Bergner. Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion ist auch für das Osterland zuständig, das keinen eigenen FDP-Politiker im Parlament hat.

SPD-Wirtschaftsminister Matthias Machnig engagiere sich offenkundig nur für die großen Firmen, und die Region um Altenburg werde von ihm gänzlich vernachlässigt, rügte Bergner in einem OVZ-Gespräch. Demonstrativ hatte sich der Liberale für seinen jüngsten Besuch ein kleines Unternehmen wie die Firma Holzwelten in Fockendorf ausgesucht.

Außerdem informierte sich der Landespolitiker in der Radarstation Gleina über den einzigen Bundeswehrstandort im Kreis. Mit dieser Visite setze die Fraktion zugleich ihre Besuchsreihe an den Standorten im Freistaat fort, sagte Bergner, zu dessen Aufgaben im Landtag auch die Innenpolitik gehört. Der einzige Luftwaffen-Standort in Thüringen war dabei bereits die zwölfte Station. Die Sicherung des Bundeswehrstandortes liege den Liberalen besonders am Herzen, betonte Bergner und schloss dabei ausdrücklich die modernen Geraer Pionierkaserne ein.

Bergner, der auch ehrenamtlicher Bürgermeister von Hohenleuben ist, kündigte zudem an, sich künftig stärker um das Altenburger Land zu kümmern. Zwar gebe es derzeit kein eigenes Büro, doch wolle er mehr das Gespräch mit den Bürgern suchen.