20.05.2011 | OVZ

Perspektiven für die Region

Podiumsdiskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung

Altenburg. Zur Podiumsdiskussion “Mitteldeutschland – Einzige Perspektive für Altenburg?” lädt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit dem Bürgerverein Altenburg-Altstadt am Dienstag, 19 Uhr, ins Lindenau-Museum ein.

Für das einleitende Referat konnte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP im Thüringer Landtag und Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Dirk Bergner, gewonnen werden. Weitere Teilnehmer in der Gesprächsrunde sind Landrat Sieghardt Rydzewski (parteilos), die Diplom-Geografin Monika Micheel vom Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig sowie der Historiker Jürgen John von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Im Rahmen der Veranstaltung wird darüber debattiert, wie Altenburg künftig mit seiner Randlage in Thüringen umgehen soll und ob es Perspektiven für deren Überwindung gibt. Liegt Altenburgs Zukunft in einem Bundesland Mitteldeutschland oder würde bereits eine stärkere Kooperation zwischen Thüringen und Sachsen zur Verbesserung der Zukunftschancen des Altenburger Landes führen? Dirk Bergner wird dazu einen Überblick über die aktuelle Situation und mögliche Lösungsvorschläge geben. Der Historiker Jürgen John von der Friedrich-Schiller-Universität Jena vertritt in seinem Kurzvortrag das Motto “Kooperation, nicht Fusion”. Sieghardt Rydzewski, möchte “Grenzen überwinden” und will seine Sicht als Ortsansässiger schildern. Über “Mitteldeutsche Identität(en)” referiert die Geografin Monika Micheel vom Leipziger Leibniz-Institut für Länderkunde.

In der anschließenden Diskussion haben die Gäste die Möglichkeit zum Meinungsaustausch mit den Referenten. Der Eintritt ist frei.