08.12.2011 | OTZ

Letzte Sitzung des Kreistages des Altenburger Landes in diesem Jahr

Karsten Schalla wurde durch den Kreistag verabschiedet. Zudem stimmten die Kreisräte dem Gefahrenabwehrkonzept zu.

Altenburg. In der letzten Sitzung des Jahres gestern Abend verabschiedeten die Mitglieder des Kreistages FDP Mann Karsten Schalla. Der 45-Jährige hatte aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt aus der Politik angekündigt. Landrat Sieghardt Rydzewski (parteilos) würdigte Schallas Engagement in der Politik. “Besonders Bereiche der Kultur, Bildung und der Wirtschaft lagen Ihnen am Herzen”, sagte der Landrat. Geprüft werde weiterhin, ob der Wirtschaftsprüfer von Theater & Philharmonie Thüringen für die desolate Finanzsituation belangt werden kann. “Ich werde mich mit den Juristen in unserem Haus beraten”, sagt Landrat Sieghardt Rydzewski. Es sei bislang davon ausgegangen, dass Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis stehen würden. Voraus ging eine Anfrage von Dirk Schwerdt (SPD), der eine Prüfung der Haftbarkeit verlangte. Einstimmig votierten die Kreistagsmitglieder für das Gefahrenabwehrkonzept des Landkreises. Demnach sei die Ausrüstung der Stützpunktfeuerwehren im Landkreis auf einem guten Niveau. Allerdings sei in keiner Stützpunktfeuerwehr der Region die vorgeschriebene Reserve vorhanden. Diese soll der zwei- bis dreifachen Fahrzeugbesatzung entsprechen. Gleichzeitig sollen in den kommenden Jahren Fahrzeuge im Wert von rund einer Million Euro angeschafft werden. So muss unter anderem in Meuselwitz ein Tanklöschfahrzeug bis 2017 gekauft werden sowie ein Tanklöschfahrzeug im Wieratal und ein Fahrzeug in Schmölln.

Martin Gerlach