27.02.2012 | FDP-Ortsverband Altenburg

Empfehlung zur OB-Wahl

Altenburger FDP uneins

Der Ortsvorstand der Liberalen in der Stadt Altenburg widerspricht unisono der von ihrem Kreis-Chef Steffen Plaul in der OVZ ausgesprochenen Wahlempfehlung zur Bürgermeisterwahl in der Skatstadt. “Ungeachtet der Tatsache, dass wir auch gegenüber den Mitbewerbern um das Amt des Oberbürgermeisters in Altenburg Kritikpunkte und Vorbehalte haben – Michael Wolf ist für uns definitiv nicht länger tragbar und muss abgewählt werden”, bringt FDP-Ortsvorsitzender und Stadtrat Detlef Zschiegner die Position seines Gremiums auf den Punkt. “Wir haben bereits zur Kommunalwahl im Jahr 2009 massiv mit dem Politikstil von Michael Wolf gehadert. Seitdem hat sich die Situation jedoch nicht verbessert – im Gegenteil, sie ist schlimmer geworden und darunter leidet die Stadt!”

Welches politische Kalkül der FDP-Kreisvorsitzende als Vertreter des Kreisvorstandes bei seiner Wahlempfehlung hatte, erschließt sich den Mitgliedern des FDP-Ortsvorstandes nicht. “Im FDP-Wahlprogramm haben wir 2009 das Ende des autoritären Politikstils von Michael Wolf gefordert. Nach all dem, was seither in der Stadt und im Stadtrat passiert ist, ist er ein absolutes no-go – zumindest für uns Liberale hier vor Ort”, ergänzt Zschiegners Stellvertreter im FDP-Ortsvorstand und Stadtrat Dr. Johannes Frackowiak. “Das gilt in jedem Fall – auch, wenn wir uns am Ende unserer Beratungen für keinen seiner Mitbewerber aussprechen können.”

“Zwei Amtszeiten Wolf sind genug”, so FDP-Stadtrat Zschiegner abschließend. “Mit genau dieser Argumentation ist Wolf seinerzeit selber angetreten, als es darum ging, Ungvari als OB abzulösen. Jetzt neigt sich die Ära Wolf dem Ende entgegen – und egal, wie es kommt, es kann nur besser werden!”