17.04.2012 | FDP-Kreisverband Altenburger Land

Landrat in der Kritik

Wenig erreicht und nicht mehr viel vor!

Aus Sicht der Liberalen im Altenburger Land waren die zweiten sechs Jahre unter Führung von Sieghardt Rydzewski wirtschaftlich noch schlechter als die ersten. So hat er als der für die Wirtschaftsförderung zuständige Fachbereichsleiter seiner Behörde in Sachen Unternehmensansiedlungen und Arbeitsplätzen so gut wie nichts erreicht. Auch seine teuren Auslands-Lustreisen nach China (2007) und Hickory (2007 und 2008) hätten für das Altenburger Land rein gar nichts gebracht, bilanziert FDP-Fraktionschef Daniel Scheidel und fragt, wo denn zum Beispiel das von ihm initiierte und gepriesene deutsch-chinesische Wirtschaftszentrum sei?

Dafür, dass der Landkreis thüringenweit nach wie vor zu den Schlusslichtern zählt, macht die FDP im Landkreis in erster Linie den parteilosen Landrat verantwortlich: “Wir haben nicht nur die zweithöchste Arbeitslosenquote aller Landkreise, wir sind auch der 'älteste' Landkreis Thüringens – bei überdurchschnittlichem Bevölkerungsverlust in allen Altersklassen. Die Erwerbssituation und die ökonomische Lage im Altenburger Land werden vom Thüringer Sozialministerium im Sozialstrukturatlas 2011 als 'sehr belastet' eingestuft, 46 Prozent Langzeitarbeitslose sind ebenfalls traurige Thüringer Spitze. Der Thüringer Vorletzte, die Stadt Gera liegt mit 35,8 Prozent über 10 Prozentpunkte besser. Gleiches gilt für die 30 von 100 Kindern unter 15 Jahren, die im Landkreis nach SGB II hilfebedürftig sind. Und auch bei der Kaufkraft,” resümiert Scheidel, “sind die Altenburger Werte einfach nur schlecht, nämlich sage und schreibe 680 Euro unter dem Thüringer Durchschnitt.”

Für ihn und seine liberalen Parteifreunde steht fest, dass es so nicht weiter gehen darf: “Der Stillstand muss ein Ende haben. Frischer Wind muss in den Landkreis. Wir empfehlen unseren Wählerinnen und Wählern deshalb, ihr Kreuz am kommenden Sonntag bei Uwe Melzer von der CDU zu machen. Er ist nicht nur für seinen offenen und kollegialen Arbeitsstil bekannt, er ist auch auf Kreis- und Landesebene sehr gut vernetzt – was man vom amtierenden Landrat ja nicht unbedingt behaupten kann. Das öffnet ganz sicher die ein oder andere Tür in Erfurt, die Rydzewski bis heute versperrt geblieben ist!”