18.08.2003

Liberales Strategiepapier für das Altenburger Land vorgestellt

Auf einer Pressekonferenz im Hotel am Roßplan haben die Altenburger Liberalen heute ihr liberales Strategiepapier für das Altenburger Land vorgestellt.

Der FDP-Kreisvorsitzende Karsten Schalla betonte dabei noch einmal das erklärte Ziel der Partei, bei den Kommunalwahlen 2004 wieder in die Stadtparlamente und in den Kreistag einzuziehen, um aktiv Politik für die Bürgerinnen und Bürger im Altenburger Land zu machen. “Solange wir noch nicht in den Parlamenten vertreten sind”, ergänzte Torsten Grieger, “können wir leider oft nur reagieren und nicht agieren. Das wollen und werden wir 2004 ändern!”

Neben einem Bericht zur allgemeinen politischen Lage in der Bundesrepublik ging Karsten Schalla auch auf konkrete kommunalpolitische Fragen ein. So kritisierte er noch einmal den Politikstil im Landratsamt, der auch in der Wahl des Dienstwagens des Landrates seinen Ausdruck findet. “Im Landkreis mit der zweithöchsten Arbeitslosigkeit in Thüringen macht man mit einer Luxuslimousine keinen Staat,” so Karsten Schalla, “liberale Politik läßt sich auch am entsprechenden Fingerspitzengefühl in solchen Fragen festmachen.” Einen liberalen Landrat im A8 könne er sich deshalb schwerlich vorstellen.

Auf die Frage von Günter Neumann von der OVZ, wie die Liberalen zum geplanten Kunststoff-Applikationszentrum stünden, erklärte der Kreisvorsitzende in Übereinstimmung mit den übrigen anwesenden Vorstandsmitgliedern, dass sich auch die Kreis-FDP für den Standort Altenburger Land ausspricht. Die Querelen hinsichtlich des genauen Standortes – Schmölln oder Altenburg – verstehen die Liberalen allerdings nicht, besteht doch so die Gefahr, dass Gera der lachende Dritte ist und das Applikationszentrum nicht im Altenburger Land installiert wird.