29.06.2004

FDP fordert: Zuschnitt der Wahllokale überprüfen

In Anbetracht der niedrigen Wahlbeteiligung fordern die Liberalen, den Zuschnitt der Stimmbezirke in der Stadt Altenburg zu überprüfen.

“Ich selber musste aus der Dr.-Wilhelm-Külz-Strasse zum Wahllokal in die Grundschule an der Treppengasse, also einmal quer durch die Innenstadt”, so FDP-Kreisvorsitzender Karsten Schalla, “obwohl mindestens drei Wahllokale sozusagen direkt vor meiner Haustür lagen. Viele, vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger, haben mir gegenüber deutlich ihren Unmut geäußert. Wenn noch dazu das Wetter nicht mitspielt, tragen auch derart ungünstig zugeschnittene Stimmbezirken zur niedrigen Wahlbeteiligung bei.”

Der knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheiterte FDP-Spitzenkandidat für den Altenburger Stadtrat, Torsten Grieger, ergänzt: “Natürlich ist dies keine Entschuldigung für die schlechte Wahlbeteiligung. Aber ein wenig bürgerfreundlicher ließe sich der Zuschnitt der Stimmbezirke sicherlich gestalten. Wir fordern die zuständigen Verwaltungen deshalb auf, jetzt, direkt im Anschluss an die Kommunalwahlen, zu prüfen, in wie weit man die Wahllokale bürgernäher einteilen kann. Nur wenn rechtzeitig die Initiative ergriffen wird, kann man Verbesserungsvorschläge bereits zur nächsten Wahl umsetzen.”