02.06.2004

Mit Rot-Grün rückwärts ins Aus

“Not macht erfinderisch”, so der stellvertretende Kreisvorsitzende und Spitzenkandidat für den Altenburger Stadtrat, Torsten Grieger, zur Idee eines Fahrrades mit Rückwärtsgang. “Wenn der Vize-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Peter Ströbele, die Einführung von autofreien Sonntagen als Beitrag in die Energiedebatte wirft und gleichzeitig der SPD-Vize im Landkreis neue Radwegbeschilderungen einweiht, sollte man gerüstet sein für alles, was Rot-Grün uns noch beschert”, so Grieger ironisch weiter. “Das Fahrrad mit Rückwärtsgang entspricht in jeder Hinsicht den Anforderungen von Rot-Grün. Und es funktioniert genau so gut wie Rot-Grün – nämlich gar nicht!”

Die Liberalen im Altenburger Land begrüßen selbstverständlich die Einrichtung des Radwegenetzes. “Dies ist ein Punkt, den ich seit 2001 immer wieder angesprochen habe. Radwege sind nicht nur für die Naherholung der Bürgerinnen und Bürger des Kreises wichtig, sondern locken auch Gäste von Nah und Fern ins schöne Altenburger Land”, so Torsten Grieger. Gleichzeitig sind die Liberalen jedoch der Meinung, dass wir jetzt alles andere als eine Diskussion um autofreie Sonntage brauchen. “Wer passend zur Ökosteuer jetzt solche Vorschläge in die Energiedebatte wirft, schaltet das Licht in Regionen wie unserer ganz aus. Wir Liberalen gehen davon aus, dass den Wählerinnen und Wählern in Thüringen dies klar ist, und sie die Grünen am 13. Juni nicht, wie in den Umfragen vorausgesagt, in den Landtag wählen. Sondern ihre Kreuze für Thüringen bei der FDP machen. Gegen einen Innenminister Rydzewski, und für Arbeit, Bildung und Zukunft in Thüringen.”