04.05.2012 | OTZ

Nur eine klare Empfehlung zur Landrats-Stichwahl im Altenburger Land

Die Regionalen stehen klar hinter Rydzewski. Einhelliger Appell: Wähler sollen am Sonntag ihr Stimmrecht nutzen.

Uwe Melzer, Kreisvorsitzender der CDU:

Auch wenn die CDU bei der Stichwahl am 6. Mai keine direkte Rolle mehr spielt, bitten wir die Wähler erneut, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Der Kreisverband der CDU spricht sich klar gegen die Kandidatin der Linken, Michaele Sojka aus. Mit ihr besteht die Gefahr, dass wir in einem Großkreis aufgehen und vollständig in der Bedeutungslosigkeit versinken. Vom Amtsinhaber Sieghardt Rydzewski erwarten wir, dass er sich für die Fachkräftesicherung unserer Unternehmen einsetzt und dies wirklich zur Chefsache macht. Außerdem sollte er sich klar für den Erhalt unseres Landkreises einsetzen und sich für bürgernahe Strukturen im Sinne unserer Gemeinden aussprechen.

Dr. Hartmut Schubert, Kreisvorsitzender der SPD:

Der SPD-Kreisverband wird zur Stichwahl um das Landratsamt für beide im Rennen verbliebenen Kandidaten keine Wahlempfehlung abgeben. Wir sind zur Kreisvorstandssitzung einstimmig übereingekommen, keine Empfehlung für einen der beiden Kandidaten abzugeben. Im Sinne einer hohen Wahlbeteiligung erhoffe ich mir, dass dennoch möglichst viele Wählerinnen und Wähler von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen und nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden, wer die Geschicke des Landkreises in den nächsten sechs Jahren leiten soll. Wir konzentrieren uns auf die Stichwahl in der Stadt Altenburg und bitten die Altenburger Amtsinhaber Michael Wolf zu unterstützen.

Frank Tempel, Kreisvorsitzender der Partei Die Linke:

Die Bürgerinnen und Bürger im Altenburger Land sollen am kommenden Sonntag ohne Deals entscheiden können. Der Kreisvorstand der Linken im Altenburger Land hat beschlossen, dass für die bevorstehende Stichwahlen keinerlei Vorabsprachen und sogenannte Deals verabredet werden. Die Linken im Altenburger Land sind der Auffassung, dass die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises in freier Entscheidung die verbliebenen Wahlangebote beurteilen sollen und werben daher für eine höhere Wahlbeteiligung. Der Kreisverband der Linken wird mit Michaele Sojka die Zeit bis zur Stichwahl intensiv nutzen, um für unsere Zukunftsvorstellungen des Landkreises zu werben.

Steffen Plaul, Kreisvorsitzender der FDP:

Als Partei der Freiheit können wir keine Empfehlung für die Kandidatin der Linken abgeben. Wer sie wählt, entscheidet sich bewusst gegen den Fortbestand des Altenburger Landes als eigenständiger Landkreis. Eine linke Landrätin ist schon von daher das Schlimmste, was uns passieren kann. Aber auch den amtierenden Landrat empfehlen die Liberalen nicht. Man könne ihn ja nicht immer wieder für seine Politik nach Gutsherren-Art kritisieren und jetzt den Umständen geschuldet als das kleinere Übel empfehlen. Trotzdem oder gerade deshalb fordern die Liberalen die Wählerinnen und Wähler auf, zur Wahl zu gehen, um ihre politische Meinung per Stimmzettel zum Ausdruck zu bringen.

Klaus-Peter Liefländer, Chef der Regionalen:

Wir als Die Regionalen im Altenburger Land bleiben bei unserer Wahlempfehlung. Wir stehen hinter Amtsinhaber Sieghardt Rydzewski. Wir finden, in den zwei zurückliegenden Amtsperioden hat er eine sehr gute Politik gemacht, auf der man in Zukunft aufbauen kann, um vieles zu erreichen. Das beste Beispiel ist für uns das Wirtschaftswachstum, was inzwischen auch unseren Landkreis erreichte. Zudem finden wir es wichtig, dass unser Landkreis in Zukunft erhalten bleibt. Und während Rydzewski dafür steht, sind wir uns bei der Linken-Kandidatin Michaele Sojka nicht so sicher. Zudem hat Rydzewski Strukturen geschaffen, die gut sind für unseren Landkreis.