08.08.2013 | FDP-Bundestagskandidat Daniel Scheidel

SPD-Plakate in Altenburgs Innenstadt weiterhin umstritten

Mit einen gewissen Verärgerung reagiert der liberale Bundestagskandidat Daniel Scheidel auf die Ausführungen von Bürgermeisterin Kirstin Knitt, die die Kritik der FDP an der Plakatierung von SPD-Kandidat Nikolaus Dorsch gegenüber der Presse zurückgewiesen hat. “In all den Jahren, in denen die FDP die Aufhängung von Wahlplakaten in der Stadt Altenburg beantragt hat, war es von Amts wegen strikt untersagt, an die lackierten Lampen und Geländer, insbesondere im Innenstadtbereich, Plakate zu hängen. Die Plakate würden die Oberflächen zerstören. Genau aus diesem Grund hat die SPD beim letzten Oberbürgermeister-Wahlkampf Dreiecksaufsteller genutzt, um mit Michael Wolf auch auf den Märkten in der Innenstadt plakativ präsent zu sein”, erläutert Scheidel. “Von daher ist allen Parteien klar, dass die Möglichkeiten der Plakatierung in der Innenstadt sehr eingeschränkt sind. Sollte es in diesem Jahr plötzlich und unerwartet erlaubt sein, an den lackierten Lampen und Geländern in der Innenstadt zu plakatieren, dann wäre das eine still und heimlich von SPD-OB Michael Wolf eingefädelte 'Lex Dorsch', um mit unfairen Mitteln die anderen Parteien auszubooten. Denn wie wird Frau Knitt in der Presse sinngemäß zitiert: 'Die Plakate an Masten im Fußgängerbereich müssen mindesten 2,5 Meter hoch hängen'. Damit ist bei den allermeisten Lampen in der Innenstadt ausgeschlossen, dass noch ein zweites Plakat an den Mast gehängt werden kann – und schon bei einem Plakat bin ich mir nicht sicher, ob die von Bürgermeisterin Knitt geforderte Höhe bei den DIN A0-Plakaten von Dorsch überhaupt eingehalten wird. Für mich stinkt die ganze Sache zum Himmel!”

Auf die Frage, wann denn die FDP plakatieren will, erklärt Scheidel, dass er Ende August, Anfang September ins Auge gefasst hat: “Zum einen haben wir gar nicht das Budget der SPD, um in der Menge die Straßen zuzupflastern. Zum anderen, und das ist für mich das viel wichtigere Argument, wissen wir aus den Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie die massive Plakatierung zu den Wahlen eher nervt. 1.100 mal das Konterfei von Nikolaus Dorsch – aber keine inhaltliche Aussage. Ob das die Bürgerinnen und Bürger überzeugt? Ich habe da so meine Zweifel. Von Respekt vor der historischen Innenstadt zeugt es auf jeden Fall nicht!”