10.09.2013 | ABG-Net

Scheidel: Der Euro ist wichtig für Deutschland

Rydzewski als Währungspolitiker eine Fehlbesetzung

FDP-Bundestagsdirektkandidat Daniel Scheidel geht hart mit seinem AfD-Konkurrenten ins Gericht. “Die Äußerungen von AfD-Kandidat Rydzewski zum Thema Euro zeigen, dass er als Währungspolitiker eine absolute Fehlbesetzung ist”, so Diplom-Volkswirt Scheidel gegenüber der Presse.

Der Liberale betont, dass der Euro gleichermaßen für die deutschen Unternehmen als auch für die privaten Haushalte wichtig sei und unterlegt dies anhand von Fakten. “Mehr als 60 Prozent aller deutschen Exporte gehen in den Euroraum; die europäische Währung ist dabei, den US-Dollar als wichtigste Weltreservewährung abzulösen”, so Scheidel. “Außerdem sollten wir bei allen Problemen in der Euro-Zone nicht vergessen, dass der Euro gegenüber dem Dollar in den 12 Jahren seines Bestehens um 14 Prozent an Wert zugelegt hat.”

Für den Liberalen gilt deshalb: “Mit der Währung der Leute spielt man nicht. Schon gar nicht, wenn man von Währungspolitik, geschweige denn von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen leider gar keine Ahnung hat, wie Rydzewskis Äußerung 'die Kaufkraft der Leute ist mit dem Euro in den letzten zehn Jahren ja um die Hälfte gesunken' in einem Zeitungsinterview letzte Woche beweist. Das ist barer Unsinn!” Wie sich die Situation tatsächlich darstellt, belegt der Liberale anhand der korrekten Werte für die letzten zehn Jahre: “Die kumulierte Inflation betrug ca. 16 Prozent, die durchschnittliche Einkommenssteigerung lag bei ca. zwölf Prozent – das ergibt einen Kaufkraftverlust von ca. vier Prozent. Natürlich ist auch dieser Kaufkraftverlust bedauerlich, allerdings ist er zugleich der Hauptgrund dafür, dass Deutschland derzeit im internationalen Vergleich hervorragend dasteht.”

FDP-Bundestagsdirketkandidat Scheidel fordert den Ex-Landrat deshalb auf, bei seinem Leisten zu bleiben. Wobei Währungspolitik für den Diplom-Volkswirt erkennbar nicht dazu gehört. “Sieghardt Rydzewski hat bereits als Landrat immer wieder unter Beweis gestellt, dass er von wirtschaftlichen Zusammenhängen nur wenig versteht. Dass er uns jetzt die internationale Währungspolitik erklären will, zeigt, wie sehr er sich und seine Kompetenzen überschätzt”, so Scheidel. “Zum Glück sind er und die AfD aus meiner Sicht chancenlos bei der Bundestagswahl – auf das Schüren von Ängsten und nationale Parolen a la AfD und NPD fallen die Wähler am 22. September ganz sicher nicht rein!”

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